Im Notfall Schrift minusSchrift normalSchrift plus
Schmetterling

Soziales Kompetenztraining

Unter sozialen Kompetenzen versteht man eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Fertigkeiten um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und die sozialen Interaktionen bedürfnisgerecht und zielführend zu gestalten. Soziale Kompetenz umfasst vor allem Begriffe wie Selbstsicherheit, Durchsetzungsvermögen, Kontakt- und Konfliktfähigkeit und ist für die psychische Gesundheit, Lebensqualität und Selbstverwirklichung in allen Lebensbereichen bedeutend.

Das soziale Kompetenztraining im SPZ beinhaltet eine Gruppentherapie für Kinder sowie eine Elterneinheit. Die Gruppentherapie (max. 8 Kinder) für Kinder von 7-14 Jahren basiert auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Prinzipien. Eine regelmäßige Teilnahme der an den Gruppensitzungen ist erforderlich, da nacheinander aufbauend die einzelnen relevanten Themen und die dafür einzusetzenden Strategien erlernt werden. Neben 10 Gruppensitzungen findet auch noch eine Elterneinheit zum Ende des ersten Blocks des Trainings statt, in welcher notwendige Ziele und Übungsschritte für die Therapiepause besprochen und festgelegt werden. Nach der mehrwöchigen Therapiepause, welche der Umsetzung des Gelernten im Alltag dient, werden die Inhalte in weiteren Gruppenterminen gefestigt und weiterentwickelt.

Patienten des sozialen Kompetenztrainings

  • Ängstliche, schüchterne und sozial unsichere Kinder
  • Kinder mit Schwierigkeiten in der Kontaktaufnahme 
  • Kinder mit Schwierigkeiten in der Emotionsregulation

Inhalte des Trainings

  • Verbesserung und das Erlernen selbstsicheren Verhaltens in zwischenmenschlichen Situationen
  • angemessene Selbstbehauptung
  • Selbstbewusstsein 
  • angemessener Umgang mit Gefühlen
  • Kommunikation
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Konfliktlösung
  • aktives Zuhören
  • Beziehungsaufbau
  • Aufrechterhaltung von Beziehungen

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt durch die Überweisung eines niedergelassenen Kinder- und Jugendarztes an das SPZ. Vor Beginn erfolgt eine psychologische und medizinische Basisdiagnostik zur Prüfung der Indikation bzw. Feststellung der individuellen Förderschwerpunkte.