Im Notfall Schrift minusSchrift normalSchrift plus
Schmetterling

Aufmerksamkeitstherapie

Aufmerksamkeitsleistungen sind eine wichtige Voraussetzung für die Bewältigung täglicher Anforderungen. Sie sind an vielfältigen Prozessen der Wahrnehmung, des Gedächtnisses, des Planens und an der Problemlösung beteiligt. Störungen der Aufmerksamkeitsfunktionen können daher zu weitreichenden Folgen in nahezu allen Lebensbereichen führen.

Die Aufmerksamkeitstherapie im SPZ beinhaltet Gruppentherapie für die Kinder und Elterntraining. Die Gruppentherapie (4 – 7 Kinder) für Kinder von 7 bis 14 Jahren verbindet neuropsychologische und verhaltenstherapeutische Therapieelemente und findet wöchentlich, immer nachmittags statt.

Für die Kinder finden 10 Termine in 2 Blöcken statt. Nach dem ersten Block sollen die Kinder die erlernten Inhalte über mehrere Wochen im Alltag erproben. Danach werden die Inhalte in einem zweiten Block gefestigt und vertieft.

Für die Eltern sind zwei Elterntrainingseinheiten verpflichtend. 

Patienten der (Aufmerksamkeits-) Gruppentherapie

  • Kinder, die sich schnell ablenken lassen (fokussierte Aufmerksamkeit)
  • Kinder, die häufig Flüchtigkeitsfehler machen
  • Kinder, die Schwierigkeiten haben ihre Aufmerksamkeit über längere Zeit aufrecht zu erhalten (Daueraufmerksamkeit)
  • Kinder, die nicht genau zuhören, hinschauen und abwarten können, bis sie an der Reihe sind (Impulsivität)
  • Kinder, die unordentlich, unstrukturiert und planlos arbeiten

Inhalte des Elterntrainings

  • Inhalte der Therapie
  • Lernen und AD(H)S (Lernstrategien)
  • Wirkungsvolle Aufforderungen klar und konsequent geben
  • Ihr Kind während der Hausaufgaben zu unterstützen

Für Eltern besteht zusätzlich die Möglichkeit, an einem intensiveren AD(H)S-Elterntraining teilzunehmen.

Anmeldung

Die Anmeldung zur Aufmerksamkeitstherapie erfolgt durch den niedergelassenen Kinder-, Jugendarzt, Neurologen oder Psychiater an das SPZ.
Vor Beginn erfolgt die psychologische und medizinische Basisdiagnostik, diese wird gegebenenfalls durch eine therapieorientierte Aufmerksamkeitsdiagnostik ergänzt.